Mittelalterliche Turmhügel in der Prignitz
Plattenburg
Lage: TK25 3038, E 330060, N 587072; westlich von Bald Wilsnack.
Siedlungsform: Gutssiedlung.
Siedlungsname: Deutsch.
Befund: Eine mit Oberburg und Unterburg sehr große Anlage.
Typ: Große Burg.
Lit.: Schultze 1956: Die spätere Zeit wählte für Rittersitze Anlagen zu ebener Erde; nachweisbare ritterliche Anlage; Dehio 2000: Nach dem sog. Wendenkreuzzug (1147) zum Schutz der jüngsten Eroberungen gegründet, 1552 bis 1945 im Besitz der Familie von Saldern. Enders: 1319 de Plattenborch, 1319, 1343, 1385 Burg, vor 1319 Markgraf Waldemar über die Burg; 1319 an den Bischof von Havelberg verkauft, 1479 einer sächsischen Delegation geraubte Pferde auf Schloss Plattenburg gebracht, 1492 geraubtes Kaufmannsgut mecklenburgischer Kaufleute nach Plattenburg verbracht, 1530 der bischöfliche Vogt zu Plattenburg.
↑ nach oben ↑