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Mittelalterliche Turmhügel in der Prignitz

Kletzke

Lage: TK25 3038, E 330230, N 587574, im Park, 50 m südlich des Gutshauses.

Siedlungsform: Großes Straßendorf.

Siedlungsname: Slawisch.

Befund: Vom Parkeingang her, rechts und links vom Weg eine Erhöhung wie ein alter Wall, dann etwas links, etwa 60 m südlich des heutigen Gutshauses, auf einem ca. 2m hohen Hügel, das alte Feldsteingemäuer: Ein sehr großer umbauter Raum mit von Backstein gemauerten großen Öffnungen. Das Ganze offensichtlich überbaut, vielleicht noch im 19. Jahrhundert. Weiter hinten im Park ein Hügel, ca. 3m hoch, vielleicht Turmhügel, oben etwa 10x8 m flache, ovale Fläche - von mir nicht weiter verfolgt.

Typ: Burg.

Lit.: Bohm 1937: Um 1200 im Besitz der Clizeke; Schultze 1956: Kletzke gehört in die Reihe der bereits um die Mitte des 12. Jh. von deutschen Rittern errichteten Anlagen; nachweisbare ritterliche Anlagen. Enders: 1307 Cliceke, 1333 Pfarrdorf; 1376 vor 1376 bis 1707/1719 von Quitzow zu Kletzke, 1376 Sitz des von Quitzow (Burg); 1414/1415 mecklenburgische Raubritterschäden in Kletzke, 7 Pferde geraubt, Scheune abgebrannt, Beraubung des Hans von Quitzow; 1420 Raubritterschäden, Beraubung des Pfarrers, 1422 wurden den Bauern 33 Pferde durch Hans von Prignitz/Mecklenburg geraubt, dazu vom adligen Hof 11 Ackerpferde sowie Reisigpferde; dgl. Pflugpferde vor dem Haaren bei Kletzke; 1475 aus Magdeburg und Mecklenburg kommen Klagen über Raubritterschäden.

Burg in Kletzke

Die Burg in Kletzke wurde mehrfach überbaut


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