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Mittelalterliche Turmhügel in der Prignitz

Hoppenrade/Zeterbow

Lage: TK25: 2938, E 330428, N 588013; 500 m südwestwestlich des Gutshauses, am Parkende.

Siedlungsform: Dorf wüst liegend.

Siedlungsname: Slawisch?

Befund: Rings um den fast runden flachen ungeböschten Hügel, Durchmesser 10 m, 1-1/2 m hoch, verläuft ein etwa 3 m breiter, Wasser führender Graben. Übergang vorhanden. Der Hügel liegt nahe der alten Dorfstelle Zeterbow.

Typ: Kleiner, runder, flacher Turmhügel.

Lit.: Matthes: Burgwall nördlich der eingegangenen Dorfstelle Zeterbow; Herrmann sah auf der Oberfläche des Turmhügels größere Steine und stellte an Hand von Aufschlüssen fest, dass der Hügel aus Lehm besteht. An der Dorfstelle Zeterbow fand er blaugraue frühdeutsche Scherben. Enders: 1344 Dorf Hoppenrode, danach wüst; 1344 bis1803 Domkapitel Havelberg über das Dorf; 1518 wüste Feldmark, genutzt in Breiten von der Gemeinde Reckenthin gegen Pacht. 1344 Dorf Zoterbowe; 1480 to Czetterbo, wüste Feldmark; 1548 wüste Feldmark Hoppenrade und Zeterbow.

Turmhügel vom wüsten Dorf Zeterbow

Im Park von Hoppenrade liegt der Turmhügel vom wüsten Dorf Zeterbow


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