HomeDörferNaturHighlightsLinksKontakt

Feldsteinbauten in der Prignitz


Feldsteinbauten gehören zu den viel zu wenig bekannten Schätzen der Prignitz. Deshalb stelle ich auf den folgenden Seiten prignitzer Feldsteinbauten vor. Ich zeige ehrwürdige dörfliche Feldsteinkirchen, erläutere deren Entwicklung im Laufe der Jahrhunderte und weise auf Ruinen mittelalterlicher Burgen hin. Schließlich zeige ich einige der schönen und fast unbekannten Feldsteinbauten des 19. Jahrhunderts.

Hofgebäude Gross Langerwisch

Hofgebäude Gross Langerwisch

Feldstein

Die während der Eiszeit aus Skandinavien nach Norddeutschland vordringenden Eismassen schleppten Felsbrocken mit sich, die schließlich, vom Transport rundlich abgeschliffen, als Gletschergeröll liegen blieben. An der Eigenart des Gesteins können Fachleute feststellen, aus welchen Teilen Nordeuropas der Gletscher anreiste. Wenn wir Struktur und Farbe der Steine beachten, erkennen wir den grobkörnigen, je nach Beimischungen rötlichen oder mehr grauen Granit, den meist rötlichen Porphyr mit großen Einsprenglingen in feinkörniger Grundmasse, den feinkörnigen dunklen Basalt, den gebänderten Gneis und andere Gesteine.


Granit, Phophyr, Basalt und Gneis


Dank der Eiszeit liegen in ganz Norddeutschland grau angewitterte Feldsteine in Wäldern, Wiesen und Äckern; an den Feldrainen liegen die von den Bauern abgesammelten Steine (Lesesteine) in Haufen. Daneben gibt es große, als Findlinge bezeichnete Feldsteine. Erst nach dem Aufschlagen zeigen Feldsteine ihre reizvollen Farben.


Findling in Wittstock, Prignitz, Brandenburg, Deutschland

Findling Wittstock


steinzeitliches Hügelgrab aus Feldstein in Mellen, Prignitz, Brandenburg, Deutschland

Steinzeitliches Hügelgrab in Mellen


↑ nach oben ↑