Hoppenrade
Lage: TK25 2938, E 330270, H 588016; 120 m südwestlich des alten Gutshauses.
Befund: Ein sorgfältig angelegter und gepflegter Eiskeller: In den etwa 6 m hohen, von Erde bedeckten, mit Gesträuch bestandenen Hügel führt eine heute meist geöffnete Tür: Hinter der etwa 1.50 m breiten Temperaturschleuse liegt der mit behauenen Feldsteinen gemauerte Innenraum. Außen angebrachte Tafeln berichten die Geschichte von Eiskellern insgesamt und erklären diesen Keller: Der Innenraum des vom Gartenarchitekten Neide um 1850 angelegten Hoppenrader Eiskellers ist 6 m hoch und besitzt eine Grundfläche von 5.20x5 m, also 156 Kubikmeter Inhalt.
Abb.: Eiskeller in Hoppenrade
Abb.: Eiskeller in Hoppenrade innen
Literatur: Enders 1997: 1344 Dorf Hoppenrode, danach wüst; 1344 bis1803 Domkapitel Havelberg über das Dorf; 1518 wüste Feldmark, genutzt in Breiten von der Gemeinde Reckenthin gegen Pacht, 1548 wüste Feldmark Hoppenrade und Zeterbow, 1828 landtagsfähiges Rittergut.
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