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Viesecke

Viesecke, der Name lässt mich aufhorchen, denn hier legte Waldtraud Bohm den Grundriss eines bronzezeitlichen Hauses frei: Dunkle Flecken belegten den Stand tragender Holzpfosten, im Inneren fand sie steinerne Reste eines Herdes. An Hand solcher Befund rekonstruierte Forscherin das Haus. So sehe ich mich in Viesecke suchend um: Wo lebten vor 3000 Jahren die bronzezeitlichen Menschen? Wo stand das bronzezeitliche Haus? Leider bringt das Buch von Waldtraut Bohm: "Die Vorgeschichte des Kreises Westprignitz" dazu keine genauen Angaben.

Ein bronzezeitliches Haus

Das bronzezeitliche Haus

Von der B5 kommend, wandere ich durch das Straßendorf Viesecke, freue mich an Vorgärten und ansehnlichen Häusern und besehe die feldsteinerne Kirche mit ihrem Fachwerk-Ostgiebel.

Die Kirche von Viesecke

Kirche in Viesecke

Der Ostgiebel der Kirche

Ostgiebel der Kirche in Viesecke

Mein Weg führt zum Dorf hinaus durch Feld und Gehlz bis ich die Viesecker Mühle erreiche - eine Idylle: Hier hat der schmale Cederbach ein Tälchen erschaffen in dem der von Busch und Baum umstandene Mühlenteich den blauen Himmel widerspiegelt. Ein Mühlengraben bringt das Teichwasser zum alten Mühlrad.

Der Mühlenteich

Der Mühlenteich

Schon im 18. Jh. betrieb die Familie Markuth hier eine Wassermühle. Vielleicht stammt das anheimelnd wirkende Bauernhaus links aus dieser Zeit. Ein weiteres Gebäude zeugt mit seiner villenartigen Fassade vom Wohlstand des Müllers um 1860. Aus dieser Zeit mag auch der aufwendig gestaltete Eiskeller mit Eisraum und Kühlraum stammen.

Die alte Villa des Mühlenbesitzers

Alte Villa des Mühlenbesitzers

Auf den Wiesen weiden Pferde - ein Hobby der Besitzerin. Touristen finden hier Ferienwohnungen und Unterkunft für ihre Pferde, dazu Weide samt Spring- und Dressurplatz.

Der Mühlengraben

Mühlengraben

Viesecker Mühle, Mühlendamm 9, 19336 Plattenburg OT Viesecke, T. 038796-40201 od. 40000


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