Horst
Nach Horst reisen wir wegen der malerischen Schlossruine, die, obwohl jeder Frühlingssturm ein paar Steine herunter wirft, noch hoch aufragend von alten Zeiten träumt. Es ist der Rest eines Treppenturmes, der zusammen mit einigem Gemäuer des Nordflügels von dem im 16. Jahrhundert erbauten vierflügeligen Schloss der Familie von Blumenthal erhalten blieb.
Die Kapelle in Horst
Die Ruine in Horst
Nahe der Ruine finden wir das nun auch dem Verfall preisgegebene einstöckige neue Schloss, dazu einen verwilderten Park mit alten Bäumen, Bach, Brücke und Teich. Im Mai schlagen Nachtigallen ohne Unterlass.
Außerdem: In der Fachwerk-Kapelle steht ein von Gottfried Schadow geschaffenes Grabmal: Drei Parzen betrauern den frühen Tod eines Blumenthal-Sohnes. Nahe der Straße prunkt ein vor wenigen Jahrzehnten erbautes Lehrlingsheim mit herrschaftlichem Eingangsbereich.
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